Weihnachten trotz Essstörung mit der Familie feiern

Wie ich 2 große Weihnachtsessen mit der Familie genießen konnte ohne auch nur ein mal an meine Essstörung zu denken 😉

Für diesen Winter ist Weihnachten so gut wie vorbei und nach ein paar schönen Tagen mit der Familie, leuchtenden Kinderaugen und wirklich gutem Esssen (das habe ich den Kochkünsten meines Mannes zu verdanken) kehrt so was wie eine Zwischenruhe zum Thema Essen ein, bevor es kurz vor Silvester wieder heißt: Was essen wir denn eigentlich?

Während gesunde Menschen sich über diese Frage freudig den Kopf zerbrechen, Kochbücher wälzen oder mit Freunden beratschlagen, kann sie für viele Frauen und Männer, die mit einer Essstörung leben die heikelste Frage des Abends sein. Begleitet von Ängsten, Stress und der Furcht, an diesem Abend „nicht zu funktionieren“, rückfällig zu werden oder noch schlimmer, die Blicke der Familie im Rücken zu spüren, die sie bei jedem Bissen beobachten.

Heute will ich euch sagen, wir ich dieses Jahr mit dem großen Essen umgegangen bin:


1. die Vorbereitung

Wie fast überall im Leben ist eine gute Vorbereitung auch bei großen Weihnachtsesseen unerlässlich. Also machten mein Mann, seine Familie und ich uns Gedanken WAS es geben sollte und ob ich das auch alles essen kann. (Mehr zum Thema Nahrungmittelunverträglichkeiten bei Essstörungen wird bald auf der Seite eingestellt) Dabei rausgekommen sind 3 Gänge: Maronensuppe/Gans mit Süßkatoffeln/Golddukaten und Rotkohl/Beerentiramisu

Mich persönlich beruhigt es zu wissen, was es gibt woher die Gans und die Zutaten kommen. Daher ist so gut wie alles, was bei uns auf den Tisch kommt frisch, regional und wenn möglich auch ökologisch angebaut. Den Einkauf überlasse ich Menschen, die das gerne tun und kümmere mich lieber um die Deko, einen liebevoll gedeckten Tisch und den Sekt zum Anstoßen.

2. die Zubereitung

Kochen ist so gar nicht meines – ich mache es weder gerne noch wirklich gut und eine Gans auszunehmen, wieder mit Gemüse zu füllen würde mit Sicherheit dazu führen, dass ich das Fleisch nicht mal anrühren würde – daher bin ich ganz dankbar, das Kochen an Heilig Abend meinem Mann überlassen zu dürfen. Es ist gleichzeitig auch eine Garantie, dass es allen am Tisch schmeckt. Für mich heißt das, die Kinder zu übernehmen, die Küche zu meiden und den kreativen Kochprozess keinesfalls zu stören.

3. Das Essen

Damit beginnt dann oft die heikelste Phase, denn ab jetzt geht es um Genuss, ein Gefühl für die Menge, wie viel wovon und dabei so selbstsicher durchs Essen zu gehen, dass niemand auch nur auf die Idee kommt, ich könnte noch ein Problem damit haben. Dabei geht es mir gar nicht darum, dass ich wirklich einen Rückfall befürchte, viel mehr kreisen in meinem Kopf die Gedanken, wie ich sicherstellen kann, dass die anderen es nicht denken.

Und das erreiche ich folgendermaßen.

  • ich weiß, dass es eine große Mahlzeit ist und der Genuss sicher über das Sättigungsgefühl hinaus geht also halte ich mich bewusst vorher zurück
  • ich kann darauf vertrauen, dass alles was auf den Tisch kommt mir schmeckt und ich keine Beschwerden wegen Unverträglichkeiten bekomme
  • ich kenne mittlerweile mein Sättigungsgefühl – das bedeutet ich kann spüren wenn Schluss ist – und selbst wenn ich etwas darüber hinaus gehe, was an einem solchen Essen durchaus möglich ist, weiß ich, dass mein Körper damit umgehen kann
  • in Gedanken hake ich schon mal das Frühstück ab – denn das brauche ich ganz sicher nicht mehr 😉
  • die ganze Familie weiß, dass ich „ein bisschen anders esse“ und auch wenn es nicht für alle nachvollziehbar ist, wird es doch akzeptiert und ich kann mich entspannen, denn mein Verzicht auf diverse Nahrungsmittel hat keinen Verzicht für andere zur Folge
  • Gans ist grundsätzlich ein schweres Essen, gerade dann, wenn es mit Rotkohl, Soße und Süßkartoffeln serviert wird – für mich daher ganz wichtig: ich nehme Verdauungsenzyme (nach Rücksprache mit dem Arzt) und weiß, dass mit das Essen schon allein deswegen nicht im Magen liegen wird

Jetzt aber das Wichtigste – das Essen stellt sicher einen wichtigen Programmpunkt am Abend da – aber es ist auch nur Essen, das heißt der ganze Abend richtet sich vielleicht danach aus, aber eigentlich geht es ums Zusammensein, die leuchtenden Kinderaugen, gemeinsame Zeit, brennende Kerzen am Baum und Gemütlichkeit.

Wie hast du dein Weihnachtsessen erlebt? Ich freue mich über Nachrichten und Kommentare 😉

Heute mal in eigener Sache ;)

Kurz nach meiner Ausbildung zum Coach bei change concepts in Bonn durfte ich meine Gedanken zum Thema „Selbstständig als Coach“ in einem Interview mit Oliver Müller teilen…

 

Interviews mit Absolventen, Teil 14: Natascha Kliewer

Natascha KliewerLiebe Natascha, nach deiner Coaching-Ausbildung bei change concepts hast du dich als Coach selbständig gemacht. Wann war das genau und was bietest du genau an? Wer ist deine Zielgruppe? Was macht dich als Coach aus?

Ich habe mich ziemlich direkt nach der Ausbildung zum Systemischen Coach an das Thema Selbstständigkeit gewagt. Das war Ende 2017 und so stehe ich noch ziemlich am Anfang meiner Selbstständigkeit. Meine Zielgruppe sind Studentinnen und Studenten, die ihre Abschlussarbeiten vor sich haben. Darüber hinaus biete ich Unterstützung bei der Prüfungsvorbereitung, allgemeinen Krisen im Studium an und widme mich dem Thema Studieren mit Kind. Aktuell biete ich das Coaching hauptsächlich im Raum Köln/Bonn an und arbeite parallel an einer Möglichkeit, die Seminare auch als Online-Kurse bundesweit anzubieten.

… Das ganze Interview gibt es hier.

Coaching für Studenten – Mit einem der Top-Tools von Top-Managern zu einem Top Studienabschluss

Coaching, ist das nicht was für Top-Manager und Führungskräfte? Ja und wieder nein. JA es wird weltweit von unzähligen Top-Managern genutzt um bessere Entscheidungen zu treffen, das eigene Handeln zu reflektieren, Selbstertrauen aufzubauen, im Job die Ziele besser zu erreichen und um im Leben erfolgreicher zu sein. Und NEIN, es ist nicht nur für Menschen, die beruflich schon weit gekommen sind und noch weiter wollen. Denn Coaching ist in erster Linie ein Prozess, gibt Zeit und Raum für Orientierung und Veränderungen. Es kann auch dich deinem Ziel näher bringen und dir helfen Probleme zu lösen. Du hast keinen Plan und auch kein Ziel? Auch damit können wir arbeiten. Denn herauszufinden was du willst und warum du es willst, ist der wichtigste Motivator für eine erfolgreiche Zukunft. Wie auch du als Student/in von lösungsorientiertem Coaching profitieren kannst zeige ich dir in diesem Artikel an zwei Beispielen.

Die großen Fragen rund ums Studium

Beschäftigen dich vielleicht solche Fragen:

  • Studiere ich das richtige?
  • Was will ich eigentlich damit machen?
  • Wie soll ich Studium und Nebenjob überhaupt schaffen?
  • Wo bleibt eigentlich Zeit für mich?

Ich bin mir sicher, auf all diese Fragen wird es Antworten für dich geben. Und ich sage bewusst für DICH. Denn all diese Themen sind sehr persönlich und daher wird es auch keine vorgefertigten und schnellen Antworten darauf geben. Aber genau hier setzt Coaching für Studenten an. In mehrereren Sitzungen kannst du deine persönliche und auch ganz spezielle Situation unter die Lupe nehmen, mit allem was dich ausmacht. Da kann es schnell mal komplex werden. Ein Coach kann dir dabei helfen die Themen zu sortieren, nachhaltige Lösungen zu entwickeln und deine Ziele zu erreichen. Ziele für ein Coaching können z.B. sein

  • Eine gute Balance zwischen Studium und Nebenjob finden
  • Das WARUM herausarbeiten und eine Vision zu entwickeln
  • Selbstvertrauen in deine Fähigkeiten stärken
  • Lösungen für Probleme zu entwickeln
  • Mit Veränderungen umzugehen

Studienorganisation und Prüfungsvorbereitung

Klausuren, Präsentationen und Abgaben, schnelle Terminverschiebungen und der Zeitdruck auch in der Regelstudienzeit fertig zu werden erfodern ein gutes Zeitmanagement. Tatsächlich stehen aber oft

  • Belegte Kurse
  • Die gute Aufschieberitis, auch Prokastination genannt
  • Vergleiche zwischen den Studierenen
  • Ungünstige oder gar keine Planung
  • Verlockende Ablenkungsmöglichkeiten oder
  • Die Angst zu scheitern

im Weg und verhindern, dass dir dein Studium wirklich Spaß macht und du voll darin aufgehen kannst. Im Coaching kannst du lernen, wie du deine Prioritäten richtig setzt, deinen Tag strukturiert, Prüfungen gut vorbereitest und den inneren Schweinehund überlisten kannst.

Übrigens, das waren nur zwei Beispiele für den erfolgreichen Einsatz von Coaching für Studierende. Die Themen eines Coaching-Prozesses kommen immer von dir. Als Coach bin ich fest davon überzeugt, dass du die Ressourcen und Fähigkeiten, die Lösungsideen etc. in dir trägst und damit alles hast um dein Ziel zu erreichen. Meine Aufgabe ist es, dir wieder Zugang zu deinen Stärken zu ermöglichen und Wege mit dir zu erarbeiten, wie du sie bestmöglich für dich nutzen kannst. Natürlich kannst du von meiner Erfahrung profitieren aber ich werde keine fertigen Konzepte aus der Schublade ziehen sondern ich biete dir die nötige Hilfestellung, mit der du echte eigene Entscheidungen treffen kannst, die dich weiter bringen.

Was meinst du, ist Coaching nur was für Top-Manager? Als Absolventen-Coach biete ich dir die Möglichkeit, eines der mächtigesten Manager-Tools schon während des Studiums kennen zu lernen und zu nutzen, um so von Anfang an deine Kräfte und Ressourcen karrieresteigernd für dich einzusetzen.

Alles Liebe, deine